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Wenn ein Produkt vom eigenen Hof oder der eigenen Manufaktur in den Lebensmitteleinzelhandel (Edeka/Rewe & Co.), den Großhandel oder in Gastro-Ketten gebracht werden soll, muss es zunächst dafür tauglich gemacht werden. Ein Kriterium dafür ist die Lebensmittelsicherheit. Doch wie kann diese nachgewiesen werden?

Am Dienstag, 03.02.2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr lädt die AgiL und die Bio-Regio Modellregion Oberes Elbland zum Online-Webinar rund um den Gütenachweis für Lebensmittel-Kleinbetriebe (GLK) ein. Im Mittelpunkt stehen ein kompakter Überblick über Ablauf und Anforderungen sowie typische Herausforderungen in kleinen Betrieben. Felix Lehmann (BRM Oberes Elbland), der mit seinem Unternehmen Elb-Ferment kürzlich das GLK-Audit durchlaufen hat, gibt einen Einblick in den Prozess. Im Anschluss ist ausreichend Zeit für Fragen.

ZUR ANMELDUNG

Der Gütenachweis für Lebensmittel-Kleinbetriebe (GLK) ist dafür eine Art Einstiegsstandard. Der GLK zeigt an, dass Hygiene, Rückverfolgbarkeit, Temperaturen, Reinigung und Rücknahme/Rückruf standardisiert ablaufen. Geprüft wird das über ein Audit mit Dokumentenprüfung und Betriebsbegehung.

Die GLK-Zertifizierung ist sinnvoll wenn:

– neue Kund:innen im Handel/Großhandel beliefert werden sollen und verlässliche Standards und Rückverfolgbarkeiten gefordert werden.
– der Betrieb wachsen soll (mehr Chargen, mehr Mitarbeitende, mehr Varianten) – und es standardisierte Abläufe braucht, die funktionieren.
– es Produkte mit Kühlpflicht, kurzer Haltbarkeit oder höherem Risiko gibt und die wichtigsten Kriterien verlässlich dokumentiert sein sollen.
– Handlungsfähigkeit gegeben sein soll, falls es zu Rücknahme und Rückruf kommt.